Das zwischen 1929 und 1938 in massiver Ziegelbauweise errichtete und bauplanerisch als Dreieck angelegte Stadtbad, verfügt über einen Eingangs- und Verwaltungstrakt, einen Schwimmbereich und einen Wellness- und Saunabereich. Wegen der zu damaliger Zeit noch üblichen Trennung nach Geschlecht, wurden ursprünglich zwei identische Schwimmbereiche errichtet, ein Teil wurde später zu einer Turnhalle umgebaut. Die für damalige Verhältnisse sehr hohe Bausumme von 2,5 Millionen Reichsmark, verdeutlicht die Erichtung des Stadtbades als Prestigeobjekt. Neben großzügig angelegten Massenauskleideräumen, Wannen- und Brausebädern, einer medizinischen Badeabteilung, eines Erfrischungsraumes und eines Gymnastiksaals, beinhalteten die Planungen auch die Einrichtung einer Ruderanlage sowie die Errichtung eines Licht- und Luftbades. Außerdem beherbergte das Gebäude noch einen Frisörsalon, eine Dachterasse und 4 Wohnungen für Angestellte.