
Auf dem Gelände des Schalker Vereins fanden sich in Spitzenzeiten 5 Hochöfen. Bis zu 6000 Arbeiter produzierten Rohre aus Gußeisen, diese wurden hauptsächlich zur Trinkwasser- und Abwasserentsorgung genutzt. Der Schalker Verein wurde 1926 gegründet und war einer der größten Arbeitgeber auf dem Gebiet der Stadt Gelsenkirchen. In den 1980er Jahren wurden die Produktionsstätten nach und nach demontiert, eine Explosion zerstört am 5. März 1982 den letzten aktiven Hochofen. Die auf dem Gelände befindliche Zementfabrik wird geschlossen und 2600 Menschen verlieren ihren Arbeitplatz. Zunächst wird die Rohrproduktion weitergeführt, der benötigte Stahl kommt via Eisenbahn aus Duisburg. 2004 geht auf dem Gelände endgültig das Licht aus.
Dieser Eintrag ist von Samstag, 20. Oktober, 2007 und befindet sich in Eisen und Stahl.Tags: Arch bunker, Blast furnance, caption, cast iron, cement mill, Duisburg, eighties, Eisen, eisenbahn, Erzbunker, explosion, furnances, Gelsenkirchen, Gußstahlrohre, Gußstahlwerk, Hochofen, Hütte, Hüttenwerk, Iron, Ironworks, Kraftzentrale, liquid steel, metal tubes, peak period, rohre, Schalke, Schalker Verein, Schrottrobben, Stahlwerk, Steelworks, Urban-Exploration, Urbex, waste water, water lines, Zementwerk. Du kannst Antworten via RSS 2.0 verfolgen.
