Urban Exploration

Militär

Der OP-Stollen

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Nur noch unterirdisch ließen sich gegen Ende des 2. Weltkrieges Bauwerke errichten, die einigermassen sicher vor den alliierten Bombardements waren. In nahezu jeder Stadt gab es befestigte Bauwerke, Bunker, Gefechtsstände und behelfsmäßig angelegte, unterirdische Schutzräume für die Bevölkerung. Auch wurde die Produktion von Waffen, Munition und Fahrzeugen in den Untergrund verlegt. Ein weiteres Problem stellte die medizinische Versorgung von Kranken und Verletzten dar, denn Krankenhäuser waren zwar nicht das direkte Ziel der Angreifer, wurden aber durch die allnächtlichen Bombenteppiche mehr und mehr in Mitleidenschaft gezogen. So wurden zum Ende des Krieges Hilfskrankenhäuser und Lazarette in teils verbunkerten Stollensystemen untergebracht.

Das besuchte Objekt wurde aufgrund des Ende des Krieges nicht fertig gestellt. In seiner letzten Ausbaustufe sollte es mehreren hundert Personen Schutz bieten. Neben dem eigentlichen Operations- und Nachsorgebereich sollten hier die zentrale Luftraumüberwachung, eine Befehlsstelle und eine Großküche Platz finden. Noch während der Bauphase wurde das Stollensystem während eines  Luftangriffs gezielt angegriffen, doch selbst direkte Treffer konnten nur einen Teil des Tunnelsystems beschädigen. Die bergmännisch in einer Schlackehalde angelegte Anlage war im wahrsten Sinne des Wortes “bombensicher”. Später wurde die Anlage wiederum militärisch genutzt. Eine Beschußanlage zum Testen von Stahlplatten wurde angelegt und ist heute noch weitestgehend vorhanden.

Besuch im Januar 2009

GüST Helmstedt Marienborn

Der größte Grenzübergang der deutsch-deutschen Grenze war der Grenzübergang Helmstedt-Marienborn. Er setzte sich zusammen aus der Grenzübergangsstelle Marienborn und dem Kontrollpunkt Helmstedt.  Über diesen Grenzübergang wurde ein Großteil des innerdeutschen Transitverkehrs abgewickelt.

Heute ist die ehemalige Grenzübergangsstelle zu großen Teilen eine Gedenkstätte.

Lage Helmstedt-Marienborn