Urban Exploration

Fabriken

Das Klinkerwerk

Das Klinkerwerk wurde bereits 1991 stillgelegt. Seitdem verfallen die Gebäude und die Natur erobert das etwa ca. 30.000 m² große Areal langsam zurück. Viele der Gebäude sind stark verfallen, Dächer teilweise eingestürzt. Hinweise auf die einstige Nutzung finden sich fast nicht, insgesamt ist die Anlage ziemlich verwüstet.

CONTI Reifenfabrik

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CONTI, besser Continental ® kenne ich aus meiner Jugend. Auch die beiden Werke in  Stöcken und Limmer sind mir aus Kindertagen bekannt, meine Großeltern lebten in Hannover. Lange sind diese Zeiten vergangen, auch die Produktion in Limmer ruht schon eine ganze Weile (2000). Leider erst sehr spät kam mir die Idee, die im Abriss befindliche Produktionsstätte in Limmer aufzusuchen- denn auch während des Besuches taten die Bagger ihre Arbeit…

Das Kalksandsteinwerk

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Wie so oft ist auch hier der Zusammenschluß mehrerer Unternehmen ausschlaggebend für die Aufgabe der Produktionsstätte gewesen. Das Unternehmen wurde 2001 in eine Firmengruppe aufgenommen und diese entledigte sich der nun überflüssig gewordenen Infrastruktur. Die auf dem Gelände gelegene Sandgrube wird allerdings weiterhin genutzt. In naher Zukunft soll (weiterlesen…)

Die Textilfabrik

Letzte Aufzeichnungen lassen auf einen Betrieb der Textilfabrik bis in die 90er Jahre schließen. Seitdem verfallen die Gebäude und eine Nachnutzung erscheint schon jetzt ausgeschlossen. Die Beschädigungen durch Wettereinflüsse und Korrosion haben einen erheblichen Teil der Bausubstanz zerstört, teilweise sind Decken und Wände eingestürzt. Reste von Bodenproben finden sich in einem Gebäude- vermutlich sind es nicht nur die Bauten, die nach der Schließung der Fabrik zurückblieben.

Die Glühlampenfabrik

Das Stammhaus der Glühlampenfabrik wurde 1908 in Westfalen gegründet und das Unternehmen ist auch heute noch erfolgreich tätig. Die ehemaligen Firmengebäude wurden mittlerweile geräumt, da der ursprüngliche Firmensitz in eine benachbarte Stadt verlegt wurde.
Seit Mitte der 90er Jahre stehen die Räumlichkeiten leer, im Internet findet man nun Ausschreibungen zu einem geplanten Umbau der Gebäude. Die Arbeiten werden wohl In Kürze beginnen.

ECI Roermond

Das Gelände der Elektro Chemische Industrie (ECI) ist im Stadtzentrum von Roermond gelegen. Bis zum Jahr 1798 lässt sich die Geschichte der einstigen Wassermühle und den angrenzenden Fabrikgebäuden zurückverfolgen. Zuerst war auf dem Gelände eine Papierfabrik beheimatet, dann eine Baumwollspinnerei. Später fand eine Kartoffelproduktefirma ihren Sitz an der Roer, bevor eine Sulfatfabrikation als letzter Nutzer einzog. Die Firmengebäude wurden teilweise einen neuen Nutzung zugeführt, der Großteil ist verfallen. Das 1920 gebaute Wasserkraftwerk erzeugt heute Strom für etwa 700 Haushalte bei einer Leistung von 250KW.

Lage ECI

Zementwerk Alsen

Kraftzentrale/ Switch House

Das 1985 geschlossene Zementwerk Alsen liegt am südlichen Stadtrand von Itzehoe. Die Fabrik wurde im Jahre 1862 verkehrsgünstig zwischen dem Fluß Stör, Landstraße und Bahnlinie Richtung Hamburg erbaut. Bis zu 1300 Menschen arbeiteten auf dem knapp 25 Hektar großen Gelände.

Verschiedene Konzepte zur zukünftigen Nutzung des Geländes wurden aufgestellt, getan hat sich bis auf die Errichtung eines Elektronikmarktes nicht viel. Die Errichtung eines Einkaufszentrums wurde durch den Stadtrat abgelehnt, die Ausrichtung der Landesgartenschau hätte den Kauf des Geländes durch die Stadt Itzehoe bedeutet- ein erheblicher Kostenfaktor.

2007 wurde mit dem Abbruch einer Vielzahl der Gebäude begonnen.

Im Oktober 2008 stehen vom ehemaligen Gelände nur noch der Hochbunker, einige Schlämmbottiche, Hallenreste, Kraftzentrale und die Räumlichkeiten des Planet Alsen, einem Kunstprojekt.

Lage Zementwerk Alsen

Das Verwaltungsgebäude

Das Verwaltungsgebäude ist in einem schlechten Zustand. Wetterbedingte Erosion, Brände, Graffiti und Vandalismus- über Jahre kann dies einem Haus nicht gut tun.

Die Glashütte

Eine der größten Glashütten der Welt wurde 2005 geschlossen. Zeitweise bis zu 8000 Mitarbeiter hatte die Hütte zwischen ihrer Gründung 1864 und ihrer Schließung im Jahre 2005. Seither liegt das etwa 46 ha Areal zu großen Teilen brach, nur einige Gebäude sind einer neuen Nutzung zugeführt worden. Auf dem Gelände sollen eine Wohn- und Geschäftsbebauung errichtet werden und infrastrukturliche Baumaßnahmen stattfinden.

Bochumer Apparatebau

Über das ehemalige Firmengelände findet man nur wenige Informationen. Einzig ein paar Niederschriften der Stadtverwaltung zur derzeitigen Situation auf der Industriebrache lassen sich nach intensiver Suche auftreiben. Ein Baumaschinenverleih sollte im Jahre 2002 dort errichtet werden, den Bau eines Getränkemarktes lehnte man ab. Die Liegenschaft scheint der ursprüngliche Firmensitz eines heute weltweit agierenden Konzernes für Luft- und Klimatechnik gewesen zu sein, bevor er um 1995 aufgegeben wurde.

Das Sägewerk

Viele Informationen lassen sich zu diesem Kleinod nicht finden. In diesem Sägewerk wurden im ersten Drittel des 19 Jahrhunderts Halbzeuge für Flugzeugpropeller gefertigt. Später gehörte es zu den Gründungsbetrieben eines heute weltweit agierenden High-Tech-Unternehmens. Vermutlich um 1900 wurde der Großteil der Gebäude errichtet. Heute sehr stark verfallen und durch den nahen Fluß immer wieder teil-überschwemmt wartet das Gewerbegelände auf eine Nachnutzung. Der letzte Nutzer, eine Metallrecyclingfirma, hinterliess einige Maschinen und- fatalerweise- eine Zyankalibelastung.

Besuch in 07/2008

Nahrath Email

Die Emailefabrik Nahrath in Ahlen wurde 1907 gegründet. Sie stellte neben Kochtöpfen auch Pfannen, Meßbecher und sonstige Dinge des täglichen Bedarfs her. 1991 wurde das Werk geschlossen, seitdem wurde das Gebäude auf verschiedenste Art und Weise genutzt. Viel mehr lässt sich trotz intensiver Recherche nicht an Informationen finden.