Das Stadtbad
Zwischen 1929 und 1938 wurde das dreigeschossige Hallenbad errichtet. Als eines der letzten erhalten gebliebenen Hallenbäder der 20er Jahre wurde es vor kurzer Zeit unter Denkmalschutz gestellt. Der größtenteils in Ziegelbauweise errichtete Zweckbau besteht aus einem dreiteiligen Eingangs- und Verwaltungstrakt, einem gespiegelten Nutzungsbereich für Frauen und Männer und einem parkähnlichen Vorplatz. Der Nutzungsbereich wurde nur einseitig für den Badebetrieb ausgebaut, die andere Seite wurde zu einer Turnhalle umgenutzt. Die für damalige Verhältnisse sehr hohe Bausumme von 2,5 Millionen Reichsmark spiegelt die Errichtung des Stadtbades als Prestigeobjekt wider. In der Planung stand die Errichtung von zwei Schwimmhallen, Umkleide- und Massenauskleideräumen, Wannen- und Brausebädern, einer medizinischen Abteilung, eines Erfrischungsraumes, eines Gymnastiksaals, einer Ruderanlage sowie eines Licht- und Luftbades.Des Weiteren fanden ein Friseursalon und 4 Wohnungen ihren Platz in dem Gebäude.
Zeche Hasard-Cheratte

Das Gelände der Zeche Hasard-Cheratte liegt in dem Örtchen Cheratte, einer Kleinstadt östlich von Liege (Lüttich) im Königreich Belgien. Gegen 1860 wurden auf dem in direkter Nachbarschaft zur Wohnbebauung gelegenen Areal die ersten Tagesanlagen in massiver Backstein-Bauweise errichtet. Nach dem Abteufen des ersten Schachtes um 1907 (170 m) wurden die Gebäude erweitert, unter anderem wurde der weithin sichtbare Malakoff-Turm gebaut. Schacht 2 (313 m) erhielt um 1923 ein Stahl-Fördergerüst, welches allerdings nach der Stillegung in 1977 abgerissen wurde.
Wie ein Stilbruch wirkt das 1938 errichtete Betonfördergerüst über Schacht 3 (480 m). Der ursprünglich als Förderturm geplante Bau erhielt später eine seitliche Abstützung und eine Flurfördermaschine.
Ein vierter Schacht diente dem Abtransport der Berge aus der im Tal liegenden Zeche auf den dahinter liegenden Hügel. Der ebenfalls aus Beton gebaute Turm über Schacht “Hoignée” wurde kürzlich renoviert.
Bei der Recherche zu diesem Artikel fanden sich Hinweise auf einen baldigen Abriss einiger Gebäude, der unter Denkmalschutz stehenden Zeche.

