Urban Exploration

Enthält das Schlagwort; ‘Premises’

Die Textilfabrik

Letzte Aufzeichnungen lassen auf einen Betrieb der Textilfabrik bis in die 90er Jahre schließen. Seitdem verfallen die Gebäude und eine Nachnutzung erscheint schon jetzt ausgeschlossen. Die Beschädigungen durch Wettereinflüsse und Korrosion haben einen erheblichen Teil der Bausubstanz zerstört, teilweise sind Decken und Wände eingestürzt. Reste von Bodenproben finden sich in einem Gebäude- vermutlich sind es nicht nur die Bauten, die nach der Schließung der Fabrik zurückblieben.

Die Glühlampenfabrik

Das Stammhaus der Glühlampenfabrik wurde 1908 in Westfalen gegründet und das Unternehmen ist auch heute noch erfolgreich tätig. Die ehemaligen Firmengebäude wurden mittlerweile geräumt, da der ursprüngliche Firmensitz in eine benachbarte Stadt verlegt wurde.
Seit Mitte der 90er Jahre stehen die Räumlichkeiten leer, im Internet findet man nun Ausschreibungen zu einem geplanten Umbau der Gebäude. Die Arbeiten werden wohl In Kürze beginnen.

ECI Roermond

Das Gelände der Elektro Chemische Industrie (ECI) ist im Stadtzentrum von Roermond gelegen. Bis zum Jahr 1798 lässt sich die Geschichte der einstigen Wassermühle und den angrenzenden Fabrikgebäuden zurückverfolgen. Zuerst war auf dem Gelände eine Papierfabrik beheimatet, dann eine Baumwollspinnerei. Später fand eine Kartoffelproduktefirma ihren Sitz an der Roer, bevor eine Sulfatfabrikation als letzter Nutzer einzog. Die Firmengebäude wurden teilweise einen neuen Nutzung zugeführt, der Großteil ist verfallen. Das 1920 gebaute Wasserkraftwerk erzeugt heute Strom für etwa 700 Haushalte bei einer Leistung von 250KW.

Lage ECI

Die Glashütte

Eine der größten Glashütten der Welt wurde 2005 geschlossen. Zeitweise bis zu 8000 Mitarbeiter hatte die Hütte zwischen ihrer Gründung 1864 und ihrer Schließung im Jahre 2005. Seither liegt das etwa 46 ha Areal zu großen Teilen brach, nur einige Gebäude sind einer neuen Nutzung zugeführt worden. Auf dem Gelände sollen eine Wohn- und Geschäftsbebauung errichtet werden und infrastrukturliche Baumaßnahmen stattfinden.

Das Sägewerk

Viele Informationen lassen sich zu diesem Kleinod nicht finden. In diesem Sägewerk wurden im ersten Drittel des 19 Jahrhunderts Halbzeuge für Flugzeugpropeller gefertigt. Später gehörte es zu den Gründungsbetrieben eines heute weltweit agierenden High-Tech-Unternehmens. Vermutlich um 1900 wurde der Großteil der Gebäude errichtet. Heute sehr stark verfallen und durch den nahen Fluß immer wieder teil-überschwemmt wartet das Gewerbegelände auf eine Nachnutzung. Der letzte Nutzer, eine Metallrecyclingfirma, hinterliess einige Maschinen und- fatalerweise- eine Zyankalibelastung.

Besuch in 07/2008