Urban Exploration

Enthält das Schlagwort; ‘Urbex’

CONTI Reifenfabrik

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CONTI, besser Continental ® kenne ich aus meiner Jugend. Auch die beiden Werke in  Stöcken und Limmer sind mir aus Kindertagen bekannt, meine Großeltern lebten in Hannover. Lange sind diese Zeiten vergangen, auch die Produktion in Limmer ruht schon eine ganze Weile (2000). Leider erst sehr spät kam mir die Idee, die im Abriss befindliche Produktionsstätte in Limmer aufzusuchen- denn auch während des Besuches taten die Bagger ihre Arbeit…

Haus der Zähne

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Nur echt mit 32 Zähnen…

dieser leicht modifizierte Satz einer Werbung für Butterkeks kam mir in den Sinn, als ich den ansonsten ziemlich zugemüllten Kellerraum betrat. Leider nur Gips- Positivabdrücke und Provisorien und auch sonst nichts brauchbares für den zahnlosen, gesetzlich versicherten Urban- Explorer der Neuzeit. Wenigstens brauchte ich mir nicht die Zähne an dem Gebäude auszubeissen, es war quasi Tag der offenen Tür ;-) . Durch Zufall entdeckt, mitten in einem Wohngebiet der Mittelklasse,  diente dieses Jugendstilgebäude wohl Obdachlosen und gelangweilten Jugendlichen als Aufenthaltsort. Kleidung, Unterhaltungselektronik. Sogar im Kühlschrank waren noch Lebensmittel- mittlerweile wieder Auferstanden…

Der OP-Stollen

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Nur noch unterirdisch ließen sich gegen Ende des 2. Weltkrieges Bauwerke errichten, die einigermassen sicher vor den alliierten Bombardements waren. In nahezu jeder Stadt gab es befestigte Bauwerke, Bunker, Gefechtsstände und behelfsmäßig angelegte, unterirdische Schutzräume für die Bevölkerung. Auch wurde die Produktion von Waffen, Munition und Fahrzeugen in den Untergrund verlegt. Ein weiteres Problem stellte die medizinische Versorgung von Kranken und Verletzten dar, denn Krankenhäuser waren zwar nicht das direkte Ziel der Angreifer, wurden aber durch die allnächtlichen Bombenteppiche mehr und mehr in Mitleidenschaft gezogen. So wurden zum Ende des Krieges Hilfskrankenhäuser und Lazarette in teils verbunkerten Stollensystemen untergebracht.

Das besuchte Objekt wurde aufgrund des Ende des Krieges nicht fertig gestellt. In seiner letzten Ausbaustufe sollte es mehreren hundert Personen Schutz bieten. Neben dem eigentlichen Operations- und Nachsorgebereich sollten hier die zentrale Luftraumüberwachung, eine Befehlsstelle und eine Großküche Platz finden. Noch während der Bauphase wurde das Stollensystem während eines  Luftangriffs gezielt angegriffen, doch selbst direkte Treffer konnten nur einen Teil des Tunnelsystems beschädigen. Die bergmännisch in einer Schlackehalde angelegte Anlage war im wahrsten Sinne des Wortes “bombensicher”. Später wurde die Anlage wiederum militärisch genutzt. Eine Beschußanlage zum Testen von Stahlplatten wurde angelegt und ist heute noch weitestgehend vorhanden.

Besuch im Januar 2009

Doel

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 -Ghost Town-

war der erste Gedanke als ich das Ortsschild passierte. Leere Fensterhöhlen, wilder Bewuchs, eingetretene Türen. Irgendwie erinnerte es mich sehr stark an Otzenrath, eines der wohl bekanntesten Dörfer die dem Braunkohletagebau Garzweiler 2 weichen mussten. Hier an der Westerschelde ist es nicht die Braunkohle, die die Bewohner zum Verlassen des Dorfes zwingt. In Doel (oder besser an der Stelle von Doel) soll ein weiteres Hafenbecken, das Saeftinghedok, für den Hafen von Antwerpen entstehen. Lange hegte sich Widerstand gegen die Wüstung des Dorfes, besonders viele Künstler haben sich für den Erhalt von Doel engagiert, bzw. sind heute die letzten (illegalen) Bewohner. Vielleicht könnte die Wirtschafts- und Finanzkrise helfen dieses Örtchen zu erhalten. Durch die gesunkene Transportleistung von Gütern aller Art ist das neue Hafenbecken (zumindest vorläufig) obsolet geworden.

 Besuch am 02.10.2009

Das Drahtseilwerk

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Erst bei der intensiveren Suche nach Informationen für diesen Artikel wurde die wenig glanzvolle Vergangenheit des einstigen Drahtseilwerkes offenbar. So setzte die um 1898 in München gegründete Aktiengesellschaft im 2. Weltkrieg unter anderem Zwangsarbeiter für die Herstellung  von Kabeln, Draht- und Hanfseilen ein. In Spitzenzeiten waren bis zu 40% der Belegschaft Kriegsgefangene, meist aus östlichen Ländern stammend. Der in einem grünen, ruhigen Tal gelegene Firmensitz war zugleich der Firmensitz des einstigen Hauptaktionärs. Dieser Hauptaktionär war eine weitere Aktiengesellschaft, die (in den 70er Jahren in eine GmbH umgewandelt) noch bis vor wenigen Jahren Bestand hatte. Nach der Schließung des Werkes wurden die Firmengebäude teils als KFZ-Werkstatt, teils als illegale Altreifendeponie missbraucht. Im Sommer 2009 wurden Teile der ehemaligen Verwaltung wegen Einsturzgefahr abgerissen, die verbliebenen Produktionshallen sollen ebenfalls eingeebnet werden.

Das Kalksandsteinwerk

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Wie so oft ist auch hier der Zusammenschluß mehrerer Unternehmen ausschlaggebend für die Aufgabe der Produktionsstätte gewesen. Das Unternehmen wurde 2001 in eine Firmengruppe aufgenommen und diese entledigte sich der nun überflüssig gewordenen Infrastruktur. Die auf dem Gelände gelegene Sandgrube wird allerdings weiterhin genutzt. In naher Zukunft soll (weiterlesen…)

Die Textilfabrik

Letzte Aufzeichnungen lassen auf einen Betrieb der Textilfabrik bis in die 90er Jahre schließen. Seitdem verfallen die Gebäude und eine Nachnutzung erscheint schon jetzt ausgeschlossen. Die Beschädigungen durch Wettereinflüsse und Korrosion haben einen erheblichen Teil der Bausubstanz zerstört, teilweise sind Decken und Wände eingestürzt. Reste von Bodenproben finden sich in einem Gebäude- vermutlich sind es nicht nur die Bauten, die nach der Schließung der Fabrik zurückblieben.

Die Gärtnerei

Nichts, absolut nichts findet man über diese Örtlichkeit bei den üblichen Verdächtigen. Keine Zeitungsartikel, keine Internetseite- es scheint diese Einrichtung im öffentlichen Bewusstsein nie gegeben zu haben. Und doch war es eine öffentliche Einrichtung: eine Aussenstelle des Grünflächenamtes, eine Gärtnerei.

Teile des Geländes werden heute noch genutzt, der Großteil der Gebäude befindet sich allerdings schon seit Jahren in einem Dämmerschlaf. Die Pflanzen scheinen von der Schließung nichts mitbekommen zu haben, sie wachsen weiter und weiter und….

Das Stadtbad

Zwischen 1929 und 1938 wurde das dreigeschossige Hallenbad errichtet. Als eines der letzten erhalten gebliebenen Hallenbäder der 20er Jahre wurde es vor kurzer Zeit unter Denkmalschutz gestellt. Der größtenteils in Ziegelbauweise errichtete Zweckbau besteht aus einem dreiteiligen Eingangs- und Verwaltungstrakt, einem gespiegelten Nutzungsbereich für Frauen und Männer und einem parkähnlichen Vorplatz. Der Nutzungsbereich wurde nur einseitig für den Badebetrieb ausgebaut, die andere Seite wurde zu einer Turnhalle umgenutzt. Die für damalige Verhältnisse sehr hohe Bausumme von 2,5 Millionen Reichsmark spiegelt die Errichtung des Stadtbades als Prestigeobjekt wider. In der Planung stand die Errichtung von zwei Schwimmhallen, Umkleide- und Massenauskleideräumen, Wannen- und Brausebädern, einer medizinischen Abteilung, eines Erfrischungsraumes, eines Gymnastiksaals, einer Ruderanlage sowie eines Licht- und Luftbades.Des Weiteren fanden ein Friseursalon und 4 Wohnungen ihren Platz in dem Gebäude.

Zeche Hasard-Cheratte

Das Gelände der Zeche Hasard-Cheratte liegt in dem Örtchen Cheratte, einer Kleinstadt östlich von Liege (Lüttich) im Königreich Belgien. Gegen 1860 wurden auf dem in direkter Nachbarschaft zur Wohnbebauung gelegenen Areal die ersten Tagesanlagen in massiver Backstein-Bauweise errichtet.  Nach dem Abteufen des ersten Schachtes um 1907 (170 m) wurden die Gebäude erweitert, unter anderem wurde der weithin sichtbare Malakoff-Turm gebaut. Schacht 2 (313 m) erhielt um 1923 ein Stahl-Fördergerüst, welches allerdings nach der Stillegung in 1977 abgerissen wurde.

Wie ein Stilbruch wirkt das 1938 errichtete Betonfördergerüst über Schacht 3 (480 m). Der ursprünglich als Förderturm geplante Bau erhielt später eine seitliche Abstützung und eine Flurfördermaschine.

Ein vierter Schacht diente dem Abtransport der Berge aus der im Tal liegenden Zeche auf den dahinter liegenden Hügel. Der ebenfalls aus Beton gebaute Turm über Schacht “Hoignée” wurde kürzlich renoviert.

Bei der Recherche zu diesem Artikel fanden sich Hinweise auf einen baldigen Abriss einiger Gebäude, der unter Denkmalschutz stehenden Zeche.

Das Kloster

Das Franziskanerkloster mit Kirche, Verwaltungsgebäude, einer Schule und Quartierblöcken wurde um 1900 in nur 2 Jahren Bauzeit fertiggestellt. 1912 wurde die Kirche geweiht und später mit Wandmalereien und einem geschnitzten Hauptaltar ausgestattet.

Hauptsächlich Hilfsbedürftige Männer, meist schwerst körperlich und geistig behindert, fanden Schutz und Pflege durch die Franziskanermönche. Bis zu 600 Patienten lebten und arbeiteten in den Einrichtungen des Klosters. Auch kulturelle Veranstaltungen fanden ihren Platz, bevor die Nationalsozialisten ab 1935 systematisch die Einrichtung und ihre Betreiber sabotierten. Ab 1937, unter Leitung  der örtlichen Provinzial Heil- und Pflegeanstalt, wurde auf dem Gelände eine “Kinderfachabteilung” eingerichtet. Weder Heilung noch Pflege sollten die geistig behinderten Kinder hier finden, die Einrichtung diente der „Kindereuthanasie”. Fast 100 Kinder fanden hier neben anderen  ihren Tod.

Von 1953- 1991 diente das Gelände der brit. Rheinarmee als Quartier. Noch heute sind teilweise Umbauten und Ausrüstungsgegenstände dieser Zeit zu finden.

Seit 1991 ist der Großteil der Gebäude ungenutzt. Nur ein Reiterverein nutzt Teile des Geländes für seine Zwecke. Witterungseinflüsse und Vandalismus haben den Gebäuden schon einigen Schaden zugefügt, so dass eine vom derzeitigen Eigentümer gewünschte Veräusserung wohl noch länger auf sich warten lassen dürfte.

Das Hotel am Park

In bester Lage präsentiert sich das ehemalige Hotel, am Rande eines Parks gelegen. Um 1975 erbaut, wurde es bei einem Brand im Jahre 2004 stark beschädigt und wartet nun auf eine Nachnutzung. Das eingeschossige Stahlbetongebäude wurde nach dem Feuer fast vollständig entkernt, trotzdem finden sich einige stumme Zeitzeugen, die vom ehemaligen Treiben berichten. Das Hotel verfügt über 20 Zimmer, einen Nachtklub und verschiedene Schankräume.

Die Hüttenwerke

1842 wurde mit der Gußstahlschmelze auf dem Gelände der Hüttenwerke begonnen. Zunächst waren Kanonenrohre, später auch Glocken die Hauptprodukte. Im Laufe der Jahre produzierte das Werk zunehmend Gußteile für die im Aufbau befindliche Eisenbahn. Heute ist der Stahlglockenguß längst Geschichte, ein Nachfolgeunternehmen produziert allerdings weiterhin Radsätze und Radreifen für die Schiene am selben Standort.

Die Glühlampenfabrik

Das Stammhaus der Glühlampenfabrik wurde 1908 in Westfalen gegründet und das Unternehmen ist auch heute noch erfolgreich tätig. Die ehemaligen Firmengebäude wurden mittlerweile geräumt, da der ursprüngliche Firmensitz in eine benachbarte Stadt verlegt wurde.
Seit Mitte der 90er Jahre stehen die Räumlichkeiten leer, im Internet findet man nun Ausschreibungen zu einem geplanten Umbau der Gebäude. Die Arbeiten werden wohl In Kürze beginnen.

Kontakt

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ECI Roermond

Das Gelände der Elektro Chemische Industrie (ECI) ist im Stadtzentrum von Roermond gelegen. Bis zum Jahr 1798 lässt sich die Geschichte der einstigen Wassermühle und den angrenzenden Fabrikgebäuden zurückverfolgen. Zuerst war auf dem Gelände eine Papierfabrik beheimatet, dann eine Baumwollspinnerei. Später fand eine Kartoffelproduktefirma ihren Sitz an der Roer, bevor eine Sulfatfabrikation als letzter Nutzer einzog. Die Firmengebäude wurden teilweise einen neuen Nutzung zugeführt, der Großteil ist verfallen. Das 1920 gebaute Wasserkraftwerk erzeugt heute Strom für etwa 700 Haushalte bei einer Leistung von 250KW.

Lage ECI

Der Wetterschacht

1941 wurde der Schacht als Wetterschacht abgeteuft und konnte 1945 in Betrieb genommen werden.  Neben der Wetterführung diente er lange Zeit der Materialförderung und Seilfahrt. Etwa 59 Jahre wurde der Schacht genutzt, bevor er im Jahre 2004 aufgegeben wurde. Bedingt durch den geringen Durchmesser von etwa 4,5 m und einer Teufe von ca. 573 m wurde der komplette Schacht mittels 15.000 Tonnen Beton verfüllt. Der Förderturm in Stahlfachwerk-Bauweise nach einem Entwurf der Architekten Schupp und Kremmer soll laut verschiedener Quellen Ende 2009 gesprengt werden.

Über deadplaces.de



Wer steckt dahinter?

Hallo, mein Name ist Sven, ich heisse euch herzlich Willkommen auf deadplaces.de.

Ich bin 35 Jahre alt und seit ein paar Jahren dem Virus Fotografie und hierbei besonders dem fotografieren von ungewöhnlichen Orten verfallen.

Was gibt es hier zu sehen?

Auf dieser Website findet ihr hauptsächlich Momentaufnahmen von vergessenen Orten.
Orte die meistens in unserer näheren Umgebung anzutreffen sind, aber trotzdem den meisten verborgen bleiben. Bauten, die mich und andere “Urban Explorer” durch ihren morbiden Charme, ihre wechselvolle Vergangenheit und ihre Einzigartigkeit in ihren Bann ziehen.

Wozu dient diese Website?

Diese Website dient der Dokumentation des Zerfalls, des langsamen Sieges der Natur über die ihr einst geraubten Flächen. Der Dokumentation der einstigen Schwerindustrie, die so langsam mehr und mehr von derBildfläche verschwindet. Sie dient weiterhin der Unterhaltung und Kommunikation.

Kann ich Bilder von dieser Website verwenden?

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Warum werden meine Anfragen nicht beantwortet?

Generell beantworte ich keine Fragen zu Örtlichkeiten. Sollte es sich um etwas anderes handeln, gebt mir ein paar Tage Zeit und versucht es noch einmal.

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6. Verantwortlicher

Sven Schleyer, Bochum

Zementwerk Alsen

Kraftzentrale/ Switch House

Das 1985 geschlossene Zementwerk Alsen liegt am südlichen Stadtrand von Itzehoe. Die Fabrik wurde im Jahre 1862 verkehrsgünstig zwischen dem Fluß Stör, Landstraße und Bahnlinie Richtung Hamburg erbaut. Bis zu 1300 Menschen arbeiteten auf dem knapp 25 Hektar großen Gelände.

Verschiedene Konzepte zur zukünftigen Nutzung des Geländes wurden aufgestellt, getan hat sich bis auf die Errichtung eines Elektronikmarktes nicht viel. Die Errichtung eines Einkaufszentrums wurde durch den Stadtrat abgelehnt, die Ausrichtung der Landesgartenschau hätte den Kauf des Geländes durch die Stadt Itzehoe bedeutet- ein erheblicher Kostenfaktor.

2007 wurde mit dem Abbruch einer Vielzahl der Gebäude begonnen.

Im Oktober 2008 stehen vom ehemaligen Gelände nur noch der Hochbunker, einige Schlämmbottiche, Hallenreste, Kraftzentrale und die Räumlichkeiten des Planet Alsen, einem Kunstprojekt.

Lage Zementwerk Alsen

Das Verwaltungsgebäude

Das Verwaltungsgebäude ist in einem schlechten Zustand. Wetterbedingte Erosion, Brände, Graffiti und Vandalismus- über Jahre kann dies einem Haus nicht gut tun.

Haus Fühlingen

Haus Fühlingen liegt im gleichnamigen Kölner Stadtteil an der B9. Gruselgeschichten ranken sich um dieses Gebäude, zur tatsächlichen Vergangenheit lassen sich via Internet nur spärliche Informationen auftreiben. Gebäude und Stallungen des ehemaligen Gestüts werden von 1884-1888 errichtet, ebenso Rennbahn und Reithalle. In den 60er Jahren geht das Eigentum an die Stadt Köln und Teile des Gestüts werden unzugänglich gemacht, bzw. abgerissen. Bis Beginn des neuen Jahrtausends wird das Hauptgebäude noch genutzt, seitdem verfällt das Gebäude zusehends. Anfang 2008 begann man mit der Renovierung des Haupthauses, bis Mitte 2009 sollten mehrere Wohneinheiten entstanden sein. Die Renovierung geriet ins Stocken, so dass das Geäude nun wieder vor sich hin dämmert.

Lage Haus Fühlingen

Die Glashütte

Eine der größten Glashütten der Welt wurde 2005 geschlossen. Zeitweise bis zu 8000 Mitarbeiter hatte die Hütte zwischen ihrer Gründung 1864 und ihrer Schließung im Jahre 2005. Seither liegt das etwa 46 ha Areal zu großen Teilen brach, nur einige Gebäude sind einer neuen Nutzung zugeführt worden. Auf dem Gelände sollen eine Wohn- und Geschäftsbebauung errichtet werden und infrastrukturliche Baumaßnahmen stattfinden.

Bochumer Apparatebau

Über das ehemalige Firmengelände findet man nur wenige Informationen. Einzig ein paar Niederschriften der Stadtverwaltung zur derzeitigen Situation auf der Industriebrache lassen sich nach intensiver Suche auftreiben. Ein Baumaschinenverleih sollte im Jahre 2002 dort errichtet werden, den Bau eines Getränkemarktes lehnte man ab. Die Liegenschaft scheint der ursprüngliche Firmensitz eines heute weltweit agierenden Konzernes für Luft- und Klimatechnik gewesen zu sein, bevor er um 1995 aufgegeben wurde.