Die in den 1950er Jahren kontinuierlich gestiegene Nachfrage nach hydraulischen Abstützungen für den in immer tiefere Lagerstätten vordringenden Steinkohlenbergbau, veranlasste das ursprünglich niedersächsische Maschinenbauunternehmen 1955 zur Errichtung eines Zweigwerkes in der Region Ruhrgebiet. Schon 1957 konnte die Großserienfertigung für Hydraulikstützen ihren Betrieb aufnehmen, im Zuge des Niederganges der Montanindustrie und des dadurch erheblich verringerten Technologiebedarfs, wurde die Produktion zunächst reduziert und später eingestellt. Heute ist der Großteil der Gebäude dem Verfall preisgegeben, neben einem Bauunternehmen nutzt ein Zirkus die ehemaligen Werkhallen als Winterquartier.