Die St. Luis Kaserne beherbergte, neben den obligatorischen Mannschaftsunterkünften, Lehr-, Trainings- und Sporteinrichtungen, ein Casino, ein Kino und einen kleinen Shop für Dinge des täglichen Bedarfs. Die in den frühen 50er Jahren des 20. Jahrhunderts errichtete und von verschiedenen Nationen der ehemaligen Besatzungsmächten genutzten Liegenschaft verfügte ausserdem über zwei Schießbahnen für Handfeuerwaffen, eine Werkstatt für militärische Radfahrzeuge und anfänglich über einen kleinen Radiosender. 1994 wurde das knapp 80 ha große Militärgelände geräumt und bis auf wenige Teile dem Verfall preisgegeben. Verschiedene Unternehmen nutzen Teilbereiche der Militärbrache zur Lagerung von Holz und anderem Baumaterial.